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Wie chronische Erschöpfung entstehen kann und sich behandeln lässt 

Burn-out-Syndrom (Burnout), chronische Müdigkeit, Ausgebrannt sein, Fatigue, dauerhafte Erschöpfung, chronisches Erschöpfungssyndrom, CFS, Chronic fatigue syndrome, myalgische Enzephalopathie, postvirales Fatigue Syndrom,...

Dies alles sind Begriffe, die zwar unterschiedliche Krankheitsbilder beschreiben, aber alle das gleiche Leitsymptom gemeinsam haben: dauerhafte, schwere Müdigkeit, einen besonderen Fall chronischer Erschöpfung und das ständige Gefühl „Ausgebrannt“ zu sein.

Die Ursache dieser chronischen Erschöpfungszustände ist bislang noch nicht eindeutig geklärt. Im Verdacht stehen unter anderem bestimmte Virusinfektionen, Erkrankungen der Leber oder des endokrinen Systems, Schwermetallbelastungen und Umweltgifte, ein Nährstoffmangel, Fehlleistungen des Stoffwechsels und Ungleichgewichte im Verdauungstrakt. Umfassend betrachtet ist dies aber meist eine Mischung aus unterschiedlichen Faktoren.

Müdigkeit, die nicht verschwindet

Jeder kennt den Zustand, in dem man sich abgeschlagen, angespannt und einfach nur müde fühlt. Beispielsweise, wenn sich eine Erkrankung anbahnt oder man sich über Tage hinweg schlecht ernährt hat oder die Zeit gerade einfach stressig und unruhig ist und man nicht recht zur Ruhe kommt. 

Wenn sich dieser Zustand aber dauerhaft verschlechtert und die Symptome nicht wieder verschwinden, die Müdigkeit und Erschöpfung zu einem deutlichen Leistungsabfall und einer Einschränkung des täglichen Lebens führt, dann spricht man von einem chronischen Müdigkeitssyndrom oder einfach von Burn-out. 

In der 10. Auflage der „Internationalen Klassifikation der Erkrankungen“ (ICD 10) wird Burn-out als „Ausgebranntsein“ und „Zustand der totalen Erschöpfung“ definiert.

Nicht zu verwechseln ist der Begriff „Burn-out“ mit dem „chronischen Erschöpfungssyndrom“ (CFS - Chronic fatigue syndrome). Hierbei handelt es sich um eine klar definierte Krankheit, mit folgendem Beschwerdebild:

  • Schwere Müdigkeit, die seit mindestens 6 Monaten besteht.
  • Klinisch gesichert und ungeklärt (alle anderen Krankheiten wurden definitiv ausgeschlossen)
  • Der Zustand ist neu oder der Beginn ist zeitlich bestimmbar (nicht schon ein Leben lang)
  • Die Müdigkeit ist keine Folge von einer vorausgegangenen organischen Erkrankung oder einer anhaltenden Dauerüberlastung.
  • Ruhe und Erholungszeiten bringen keine spürbare Besserung.
  • Muskelschmerzen und angeschwollene/empfindliche Lymphknoten
  • Die Lebensqualität ist durch die Erschöpfungszustände stark beeinträchtigt (Schule, Beruf, Sozialleben, Freizeit etc.)
  • Mehr als die Hälfte der CFS-Patienten erzählen, dass der schweren Erschöpfung eine akute Infektion (z.B. eine Grippe) vorausgegangen ist.

Das Burn-out-Syndrom beginnt selten akut und plötzlich mit einer Infektion sondern ist eher ein Zustand, der sich langsam verschlechtert und oft auf stressige Lebensumstände oder eine starke Belastung im Alltag zurückzuführen ist.